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Unser Projekt Solar-Energie (Photovoltaik) Informationsphase Seit
die ersten Taschenrechner mit Solarbetrieb auftauchten, fasziniert wohl
Jeden die Möglichkeit, durch simples Sonnenlicht Energie bzw. Strom
zu erzeugen. Diese Form der Energieerzeugung hat dermaßen viele
Vorteile, dass man sich fragen muss, warum nicht viel mehr Privatpersonen
oder Unternehmen auf diesen Zug aufspringen. Detaillierungsphase Jetzt
wurde Tacheles geredet. Wir wollten ein Bundes-Förderprogramm (100.000
Dächer Programm) nutzen. Hierzu nimmt man einen Kostenvoranschlag
für die Solaranlage, geht damit zu einem Geldinstitut seines Vertrauens,
und ordert ein Darlehen mit dem Hinweis: Achtung Solar und Förderprogramm.
Das Institut wird dann die BFW (Bank für Wiederaufbau) bemühen,
um ein extrem kostengünstiges Darlehen zu erhalten. In unserem Falle
haben wir eine Summe von DM 60.000 über 10 Jahre zun einem effektiven
Jahreszins von 1,9% finanziert. Die ersten beiden Jahre sind rückzahlungsfrei
! Und jetzt kommt´s: der regionale Stromversorger (in unserem Fall
RWE) ist verpflichtet, den von diesen Anlagen erzeugten Strom zu vergüten,
und zwar für 20 Jahre festgeschrieben! Bei Inbetriebnahme der Anlage
in 2001 sind das DM 0,99 pro KwH. Bei Inbetriebnahme in 2002 sinkt dieser Betrag auf DM 0,93, oh sorry, auf € 0,48. Und dieser Betrag sinkt vorraussichtlich jährlich. Die benötigte Zeit vom Einreichen im Geldinstitut bis zum Zugang des Betrages waren bei uns ca. 6 Wochen. Anlagenbeschreibung Wir haben 2 Anlagen geordert: Photovoltaikanlage INKA 2000-12f Anlagenleistung 1920 Wp, bestehend aus 16 Modulen Solarex MSX 120 - Spitzenleistung 120W Spannung 17,1V - 7Ampere - Leerlaufspannung 21,3Volt - 25 Jahre Leistungsgarantie - Module ausgerüstet mit Kabeln und Multikontaktsteckern zur einfachen Verbindung der Module untereinander - Modulgröße 991mm Breite x 1108mm Höhe - Flachdachgestell aus Aluminium - Gleichstromhauptleitungen - Wechselrichter SMA Typ SunnyBoy 2000 mit Freischalteinrichtung ENS. Bauphase
Der eigentliche Bau der Anlage ging recht zügig vonstatten. Einen
Tag Rahmen auf dem Dach bauen, einen Tag Module installieren und verkabeln,
eine Stunde anschließen und durch RWE einen separaten Zähler
für die "Einspeisung" installieren lassen. Das war schon
Alles. Da der Bau der Anlage sehr nahe an das Jahresende geraten war,
und sehr viele Anlagenbauer noch unbedingt in diesem Jahr (2001) die Anlage
in Betrieb nehmen wollten, haben wir aus Termingründen sogar einen
kompletten Sonntag auf dem Dach verbracht.
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